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Aktuelle Nachrichten zum Thema Tibet und Tibeter im Exil

Jubiläumsfilm 10 Jahre Shelter108 e.V.

24. Dezember 2017

Lhasa: Das lebendige Herz von Tibet

22. Dezember 2017

Und das merkt man im Zentrum am Jokhang-Tempel. Dieser prunkvolle Bau wurde für die chinesische Prinzessin Wencheng errichtet, die eine der Frauen von König Songtsen Gampo war.

Im Tempel steht eine Statue von Buddha Shakyamuni, welche die Prinzessin aus dem sogenannten Reich der Mitte in die Stadt gebracht hatte. Sie gilt als eine der wichtigsten Objekte der tibetanischen Religion.

Um den Tempel herum führt eine ringförmige Marktstraße namens Barkhor. Dort kann man traditionelle tibetanische Kunstwerke erwerben, wie etwa Thangkas, Statuen und auch noch andere Souvenirs. Natürlich ist das Verhandeln um den Preis, wie auf jedem orientalischen Markt, eine übliche Praktik.

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Tibet-Initiative äußert sich zu „faulem Kompromiss“

28. November 2017

Die Tibet-Aktivisten wünschen sich ein klareres Bekenntnis zur Meinungsfreiheit und freuen sich, dass Fanvereinigungen das Problem mit China sofort erkannt haben: „Wie Sie wissen, haben Tibet-Aktivisten der Tibet-Initiative Deutschland e.V., gemeinsam mit Exil-Tibetern, das Spiel besucht und friedlich die tibetische Flagge gezeigt. Sie haben damit lediglich von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch gemacht. Das führte dazu, dass ein chinesischer Offizieller auf die Gruppe zuging, und gewaltsam versuchte, die Flaggen zu entreißen. Daraufhin verließ die chinesische Mannschaft den Platz, und unsere sichtlich verängstigten Mitglieder, eingeschüchtert und nicht auf Provokation aus, nahmen letztlich selbst die Flaggen herunter, um einer weiteren Eskalation vorzubeugen. Aus Angst vor weiteren Angriffen hatten sie sich sogar an die Security gewandt, um unter ihrem Schutz aus dem Stadion geleitet zu werden. Das Zeigen einer Flagge ist grundsätzlich im öffentlichen Raum erlaubt. Auch Fußballstadien sind Teil des öffentlichen Raums.

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Deutschland soll sich „schämen“ – findet Chinas Parteiblatt

28. November 2017

Jetzt steigt auch die Volkszeitung in den Ring: Die deutsche Seite solle sich „schämen“ für ihre Rolle in dem Eklat um die verpatzte Trainingsrunde der chinesischen U-20-Mannschaft in einer deutschen Regionalliga, schrieb das Pekinger Blatt am Montag. Der scharfe Kommentar des offiziellen Organs der KP Chinas ist der vorerst jüngste Akt in dem Fussballtheater, das mit einem Mal politisch wurde. Der chinesische Fussballverband CFA gab zudem bekannt, er hole seine U20-Spieler zurück nach China: „Wir haben die Rückreise der Mannschaft nach Hause organisiert“.

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Dalai Lama: Remaining with China is in the interest of Tibet

24. November 2017

Tibetan leader Dalai Lama has said that Tibet is not seeking independence from China, but want a bigger share in development. The exiled leader was speaking at an event organised by the Indian Chamber of Commerce on ‘Revival of Ancient Knowledge’ in Kolkata on Thursday.

“Past is past, we have to look towards future. Since 1974 we are not seeking independence. Tibetans also want a modernised Tibet. We need more material development. For that, remaining with China is in our interest, provided they respect Tibet’s unique culture and heritage,” he was quoted saying in the report by The Indian Express.

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Zwölf Jahre in Tibet: Die neue Heimat einer Qingdaoer Reiseführerin

24. November 2017

Die Qingdaoerin erklärt, sie habe erwartet, nach einem halben Jahr der Hilfsarbeit in Tibet in ihre Heimat zurückzugehen. Sie konnte Tibet aber nicht wirklich hinter sich lassen und kam im Jahr darauf zurück.

„Während ich hier in Tibet lebte, hatte ich kein besonderes Gefühl. Aber als ich diesen Ort verlassen musste, merkte ich, dass ich bereits an Tibet hing. Die Menschen und Dinge hier erschienen oft in meinen Träumen, nachdem ich weggegangen war."

Durch die Geschichte der Stadt kennen sich die meisten Bewohner der ostchinesischen Küstenstadt Qingdao besser mit Deutschland aus als andere Chinesen. So auch Zhang Yan und sie entschied sich deshalb, Deutsch zu studieren. Ein Praktikum in Shanghai brachte ihr die chinesische Metropole näher. Doch der schnelle Lebensrhythmus passte nicht zu der Qingdaoerin. Ihr in der Tourismusbranche tätiger Bruder brachte sie auf die Idee, Reiseführerin zu werden. Kurz nachdem sie ihre Qualifikationsprüfung zur Reiseleiterin bestanden hatte, wurde sie auf ein Hilfsprogramm in Tibet aufmerksam gemacht, das deutschsprachige Reiseführerinnen suchte. Zhang Yan freute sich über die Gelegenheit und kam so zum ersten Mal in ihre neue Heimat.

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Keine Opfer gemeldet: Erdbeben erschüttert Tibet

20. September 2017

Ein Erdbeben der Stärke 6,9 hat am Samstag Tibet erschüttert. Wie Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, sind trotz der starken Erschütterungen zunächst keine Opfer oder Verletzte gemeldet worden. Mehrere Gebäude in Dörfern der nicht sehr dicht besiedelten Himalaya-Region sollen aber beschädigt worden sein.

Das Zentrum des Bebens lag in der Nähe der Stadt Nyingchi und wurde in einer Tiefe von zehn Kilometern gemessen. Auch kleinere Nachbeben wurden registriert.

Nach Tibet-Protesten: DFB setzt Testspiele gegen chinesische U20 aus

20. September 2017

Die Freundschaftsspiele der chinesischen U20-Nationalmannschaft in der Regionalliga Südwest werden nach den Differenzen bei der Premiere am vergangenen Wochenende bis zur Winterpause ausgesetzt. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Freitag mit. Am Samstag (14 Uhr) hätten Chinas Nachwuchsspieler eigentlich beim FSV Frankfurt antreten sollen.

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