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Die Tibetischen Kinderdörfer (Tibetan Children’s Villages, TCV) in Indien

Dharamsala liegt zu Füßen des Himalaya, ganz im Norden Indiens. In dieser fantastischen Berglandschaft leben auf ca. 1800 Metern Höhe tausende tibetische Männer, Frauen und Kinder im Exil. Viele von ihnen sind aus dem vom kommunistischen China besetzten Tibet geflohen.

Schon 1959, kurz nach der Flucht des Dalai Lama aus Tibet, erkannte man, dass die Versorgung der elternlosen Flüchtlingskinder ein großes Problem werden würde. In alten Holzbaracken wurde damals in Dharamsala, im oberen Ortsteil Mc Leod Ganj, das erste tibetische Kinderdorf aufgebaut. Heute leben allein in diesem Kinderdorf rund 1900 Kinder, werden dort medizinisch versorgt und erhalten eine sehr gute Schulaus-bildung. Neben dem Kinderdorf in Dharamsala gibt es noch fünf weitere große TCV-Kinderdörfer, beispielsweise in Ladakh, im äußersten Norden Indiens, und in Südindien. Insgesamt betreut das TCV ca. 16000 junge Menschen.

Die Tibetan Children’s Villages sind eine registrierte, gemeinnützige und karitative Einrichtung und Mitglied von SOS-Kinderdorf International, Wien. Seit rund 40 Jahren nimmt das TCV tibetische Kinder und Jugendliche in Obhut, bietet ihnen eine Heimat und gibt ihnen die Möglichkeit zur intensiven Begegnung mit ihrer eigenen Kultur und der tibetischen Exilgemeinschaft in Nordindien. Zum TCV gehören nicht nur die „khimtsangs“ - Kinderhäuser, in denen Kinder und Erwachsene wie in einer Familie leben -, sondern auch Kindergärten, Grund- und weiterführende Schulen, Berufs-bildungszentren, Handwerkszentren, Ausbildungscenter für Lehrer und eigene kleine Krankenhäuser.

Weitere Informationen über die Tibetischen Kinderdörfer finden Sie im pdf-Download über die Tibetan Children‘s Villages: > Infotext - Die tibetischen Kinderdörfer in Indien

Mit dem folgenden Link gelangen Sie direkt auf die Internetseite der Tibetan Children‘s Villages. Diese Seite steht nur in englischer Sprache zur Verfügung: > Tibetan Children‘s Villages