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Aktuelle Nachrichten zum Thema Tibet und Tibeter im Exil

Tibetischer Menschrechtler muss wegen Interview fünf Jahre in Haft

22. Mai 2018

Der tibetische Menschenrechtler Tashi Wangchuk ist wegen eines kritischen Interviews zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in der westchinesischen Stadt Yushu warf ihm "Anstiftung zum Separatismus" vor.

Die "New York Times" hatte über den 32-Jährigen berichtet, der sich dagegen wehrt, dass der Gebrauch des Tibetischen immer weiter abnimmt. In einem Video, das auf der Website der US-Zeitung veröffentlicht worden war, äußerte er sich kritisch über die Menschenrechtslage in Tibet. Der Beitrag thematisierte, wie Tashi für tibetischsprachigen Unterricht an den Schulen der Himalajaregion kämpft.

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Rekord: Nepalesischer Sherpa bestieg Everest 22 Mal

16. Mai 2018

Kathmandu – 22 Mal hat der Nepalese Kami Rita den Gipfel des Mount Everest erklommen. Damit stellte der 47-Jährige am Mittwoch einen neuen Rekord auf, wie ein Sprecher des nepalesischen Tourismusministeriums bekannt gab.

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Dalai Lama kommt nach Darmstadt

02. Mai 2018

Jetzt ist es offiziell: Der Dalai Lama, das geistliche Oberhaupt der Tibeter, wird am 19. September erstmals nach Darmstadt kommen. Bei einem internationalen Kongress mit Lech Walesa und Rebecca Johnson sowie Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Grüne) wird der 82-Jährige über Wege der gewaltfreien Konfliktlösung sprechen.

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Extremer Eingriff ins Erdklima: China will es in Tibet mit Silberjodid künstlich regnen lassen

02. Mai 2018

„Skyriver“ nennt sich das Projekt, das eine 1,6 Millionen Quadratkilometer große Fläche in Tibet mit künstlich erzeugtem Regenwasser versorgen will, berichtet die South China Morning Post in einem Artikel vom 26. März.

Das Projekt zielt darauf ab, China eine bessere Wasserversorgung zu ermöglichen. Würde alles funktionieren wie berechnet, könnte das Projekt für 10 Milliarden Kubikmeter Niederschlag im Jahr sorgen. Dies entspräche sieben Prozent des gesamten Wasserverbrauchs Chinas.

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"Pawo": Deutscher Trailer zum preisgekrönten Abenteuer-Drama aus Tibet

19. April 2018

„Pawo“ ist eine deutsche-tibetanische Koproduktion und wurde von Regie-Debütant Marvin Litwak inszeniert, der zudem auch das Drehbuch verfasste. In der Hauptrolle ist Shavo Dorjee zu sehen.

Am 19. April 2018 startet „Pawo“ in den deutschen Kinos.

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Meisterwerke des Buddhismus: Der Dalai Lama und das Buch für 10.000 Euro

17. April 2018

Auf dem Höhepunkt ihrer Reise lag die weiße Pergamentseite, die an einem Donnerstagabend in einem Raum nahe dem Bahnhof Hamburg Dammtor ausgestellt ist, auf einem Holztisch im Haus des Dalai Lama im indischen Dharamsala.

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Projekt in Tibet: China plant Erzeugung von Regen über dreimal so großer Fläche wie Spanien

12. April 2018

Über tibetischen Berghängen sollen Regenwolken produziert werden, um die Wasserversorgung sicherzustellen. Laut dem Plan, der in diesem Monat angekündigt wurde, beabsichtigen die chinesischen Behörden, Regen- und Schneefall auf über 1,6 Millionen Quadratkilometern zu erzeugen, einer Fläche, die etwa dreimal so groß ist wie Spanien.

Medienberichten zufolge wird Peking neue, von der staatlichen China Aerospace Science and Technology Corporation entwickelte, militärische, wetterverändernde Technologien einsetzen. Das Land plant den Bau Zehntausender Verbrennungskammern an tibetischen Berghängen. Die Kammern sollen einen festen Brennstoff verbrennen, was dazu führen soll, dass sich eine Art Silberjodid-Spray in Richtung Himmel bewegt.

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Dalai Lama: Tibetans hold 'Thank You India' event in Dharamsala even as ties weaken between host nation, exiled community

06. April 2018

The “Thank You India” event had been scheduled for India’s capital, New Delhi, but was shifted to Dharamsala, a small town in the country’s north where Tibetans run a government in exile, as India tries to avoid a confrontation with China, which views the Dalai Lama as a dangerous separatist.

Officially, New Delhi says its policy toward the Dalai Lama remains the same, and the Tibetan government in exile says it moved the event to Dharamsala out of respect for India’s foreign policy needs. India’s culture minister was the only minister present at the event.

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Dharamsala - Kloten einfach

29. März 2018

In der Schweiz leben mehr aus Tibet kommende Menschen als in jedem anderen Land Europas. Der Grund dafür liegt in den frühen 1960er Jahren, als die Schweiz, mitten im Kalten Krieg, rund tausend tibetische Flüchtlinge aufnahm. Sie waren zunächst mit vielen anderen vor der chinesischen Staatsmacht, die das Hochland am Himalaja nach wie vor für sich reklamiert, nach Nepal und Indien geflohen. Der Hilferuf, den der Dalai Lama aus dem Exil an die westlichen Staaten gerichtet hatte, war nicht ungehört verhallt.

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Wie China unliebsame Kritik im Ausland verhindert

27. März 2018

Ausländische Firmen haben in China schnell gelernt, dass sie sich lieber aus politischen Themen raushalten, wollen sie ihr China-Geschäft nicht gefährden. Doch nun nutzt China seine Marktmacht aus, um auch Partner und Regierungen im Ausland gefügig zu machen.

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