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Aktuelle Nachrichten zum Thema Tibet und Tibeter im Exil

„Tibet Momo“ Mitten in Köln: Leckeres Essen trifft buddhistische Kultur

17. September 2019

Draußen hängen die typischen bunten Gebetsfahnen über der Tür. „Da stehen Glückssprüche drauf. Die Fahnen hängen immer recht weit oben, zum Beispiel auch auf Bergen“, erklärt Dolma Lhasa (39), die das „Tibet Momo“ zusammen mit ihrem Ehemann seit zweieinhalb Jahren leitet.

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Shangri-La: Vom Sehnsuchtsort zum Touristenziel

13. August 2019

Oft erntet man in Duisburg eher ein Schulterzucken, wenn man die Frage nach Shangri-La stellt. Mitarbeiter von Reisebüros zeigen sich dagegen gut informiert. Seit China eine entlegene Gebirgsregion in der Provinz Yunnan als „Shangri-La“ vermarktet, boomt dort der Tourismus. „ Ich empfehle Ihnen das außergewöhnliche Hotel „Banyan Tree Ringha“ in Shangri-La. “, sagt die sachkundige Reiseverkehrskauffrau.

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Er floh mit dem Dalai Lama aus Tibet – jetzt setzt er sich in Basel für seine Landsleute ei

13. August 2019

«Das ist eine gute Farbe», nickt Tashi Tsering anerkennend, als er sein Porträt auf der Digitalkamera des Fotografen betrachtet. «Klösterlich.» Der warme Rotton der Wand erinnert den Exiltibeter an seine Heimat, aus der er vor sechzig Jahren flüchtete.

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Stummer Protest gegen Unterdrückung

06. August 2019

Meng Huang scheut sich nicht vor offenen Worten, auch wenn diese gefährlich für ihn sein können. Das hat der Künstler in seiner Heimat China erfahren. Zwar lebt er nun seit einigen Jahren in Berlin: mit unbegrenzter Aufenthaltserlaubnis, aber mit chinesischem Pass. Und irgendwann möchte er wieder heim. So gehört Mut dazu, seine Anklage an das kommunistische Regime Chinas öffentlich im Diözesanmuseum zu präsentieren. Sein Werk "Name" nimmt einen prominenten Platz in der aktuellen Sonderausstellung "Der Funke Gottes!" ein, die zeitgenössische Kunst alter, sakraler gegenüberstellt.

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Leben im Ausnahmezustand: So ergeht es Tibetern in China

31. Juli 2019

Oft ist von dem „vergessenen Konflikt“ die Rede, wenn es um das Schicksal der Tibeter in China geht. In der Tat ist nicht zu bestreiten, dass die Proteste der westlichen Staaten gegen die Unterdrückung dort in den letzten Jahren leiser geworden sind. „Viele Regierungen schrecken davor zurück, die Einhaltung der Menschenrechte in Tibet einzufordern“, hat auch der tibetische Historiker Wangpo Tethong beobachtet. Das Gros der Staaten will es sich mit der aufstrebenden Handelsmacht China nicht verderben. Peking reagiert auf Kritik äußerst aggressiv.

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Tibeterin gelingt die Flucht in die Demokratie und einen Beruf in Weinfelden

09. Juli 2019

Der Brief mit der langersehnten Nachricht ist angekommen: Tsering Per Chöden hat die Lehrabschlussprüfungen bestanden. Damit hat sie ihre zweijährige Attestlehre im Biosfair, einem Fachgeschäft für fairen Handel, abgeschlossen. Ein neuer Lebensabschnitt öffnet sich für sie. Einer, in dem sie sagen kann, was sie denkt. Das wäre in ihrer Heimat nicht möglich gewesen: Tsering ist aus Tibet geflüchtet, denn sie hat sich politisch engagiert.

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Wie eine Polizei-App Touristen in China ausspäht

09. Juli 2019

Die chinesische Regierung forscht ausländische Touristen mit einer Überwachungsapp aus, die bei der Einreise auf dem Handy installiert wird. Die App greift auf etliche Informationen auf dem Smartphone zu, darunter auf Kontakte, Kalender, SMS, Standort oder Anruflisten und überträgt diese an einen Computer der Grenzpolizei.

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«Ich akzeptiere prinzipiell keine Niederlage» – das atemberaubend abenteuerliche Leben der Alexandra David-Néel

02. Juli 2019

Das Leben von Alexandra David-Néel «abenteuerlich» zu nennen, kommt einer Untertreibung gleich. Der Titel ihrer deutschen Autobiografie «Mein Weg durch Himmel und Höllen» kommt der Sache näher. Das ist keineswegs zu viel gesagt. Ein Vierteljahrhundert war sie, meistens zu Fuss, durch die Wüsten und Steppen, in den Gebirgen Zentralasiens und Chinas unterwegs. Auf fast 101 Lebensjahre «bei durchaus klarem Verstand» hat sie es gebracht.

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Wissenschaftler nehmen die energiereichsten Photonen auf, die jemals aus dem Krebsnebel gekommen sind

02. Juli 2019

Die Physiker haben das energiereichste Licht entdeckt, das jemals aufgezeichnet wurde, und zwar aus dem Krebsnebel, den Überresten einer Supernova, rund 6500 Lichtjahre von der Erde entfernt.

Forscher in Tibet verwendeten riesige Detektoren, um die Partikelschauer, die durch diese Gammastrahlen erzeugt wurden, als sie auf Partikel in der Erdatmosphäre trafen, ausfindig zu machen.

Mit Energien von 100–450 Billionen Elektronenvolt sind die Photonen rund 69-mal energiereicher als die Teilchen mit der höchsten Leistung im Large Hadron Collider.

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Forum zur Entwicklung Tibets 2019 eröffnet

18. Juni 2019

Das eintägige Forum, das vom Presseamt des Staatsrates und der Volksregierung des Autonomen Gebiets Tibet veranstaltet wird, versammelte fast 160 Gelehrte und Beamte aus 37 Ländern und Regionen.

Die Teilnehmer konzentrierten sich auf die Seidenstraßeninitiative sowie die Öffnung und Entwicklung Tibets, und diskutierten Themen wie die Rolle Tibets beim Aufbau der Seidenstraßeninitiative, die Öffnung Tibets sowie das Erbe und die Entwicklung der tibetischen Kultur. „Das Forum soll die Weisheit von Experten und Gelehrten aus der ganzen Welt bündeln, um gemeinsam die stetigen Fortschritte bei der Zusammenarbeit der Seidenstraßeninitiative voranzutreiben und die bessere Integration Tibets in den Aufbau der Seidenstraßeninitiative für dessen Entwicklung, Fortschritt und Modernisierung zu fördern“, sagte Ding Yexian, ein hochrangiger Parteibeamter in Tibet, bei der Eröffnungszeremonie.

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