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Aktuelle Nachrichten zum Thema Tibet und Tibeter im Exil

Sabriye Tenberken: China schließt Blindenschule in Tibet

13. Juni 2018

Peking. Ein vielfach ausgezeichnetes Blindenzentrum in Tibet, das von der Deutschen Staatsbürgerin Sabriye Tenberken gegründet wurde, ist nach 19 Jahren geschlossen worden. Tenberken bestätigte gegenüber dpa am Dienstag, dass die Behörden die meisten Schüler in chinesische »Spezialschulen« verlegt hätten.

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Manaslu-Trek im Himalaya: 13 Tage um den achthöchsten Berg der Welt

06. Juni 2018

Auf der Hängebrücke ist Rushhour. Eine Maultierkarawane nach der anderen trottet über das wackelige Metallgitter hoch über der Schlucht Buri Gandaki, beladen mit Säcken und Gasflaschen. Hinter ihnen schwingen ihre Antreiber die Peitsche.

Die jungen Männer lächeln und grüßen nicht. Vielleicht weil sie wissen: Ohne sie geht nichts. So ist es seit Jahrhunderten in diesem abgelegenen Tal Nepals an der Grenze zu Tibet. Aber bald könnten die Mulitreiber arbeitslos sein - und die kurze Blütezeit der Manaslu-Runde schon wieder enden.

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Bank of China: Mit Blockchain gegen Armut in Tibet

25. Mai 2018

Blockchain-Software soll künftig dabei helfen, in der von Armut geprägten Bergregion Infrastrukturprogramme abzusichern. Die autonome Provinz Tibet gehört zu den statistisch ärmsten Regionen der Volksrepublik. Sie soll als Pilotprojekt Pate ähnlicher Förderinitiativen in Provinzen des Reichs der Mitte stehen.

Mit weltweitem Voranpreschen der Blockchain liegt eine der größten Stärken der Technologie nach wie vor im Finanzbereich. Wenn es nach der chinesischen Regierung geht, soll sie der unter Armut ächzenden Provinzen helfen.

Wie die Finanznachrichten China Money Network in dieser Woche berichten, will die Bank of China (BOC) ihr Infrastrukturprogramm nun mit Blockchain-Software aufrüsten. Mithilfe von Distributed-Ledger-Technologien will die Staatsbank der Entwicklungshilfe unter die Arme greifen. Konkret soll die Verteilung der Mittel aus den Infrastrukturtöpfen für Projekte künftig transparenter und effizienter gestaltet werden.

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Tibetischer Menschrechtler muss wegen Interview fünf Jahre in Haft

22. Mai 2018

Der tibetische Menschenrechtler Tashi Wangchuk ist wegen eines kritischen Interviews zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in der westchinesischen Stadt Yushu warf ihm "Anstiftung zum Separatismus" vor.

Die "New York Times" hatte über den 32-Jährigen berichtet, der sich dagegen wehrt, dass der Gebrauch des Tibetischen immer weiter abnimmt. In einem Video, das auf der Website der US-Zeitung veröffentlicht worden war, äußerte er sich kritisch über die Menschenrechtslage in Tibet. Der Beitrag thematisierte, wie Tashi für tibetischsprachigen Unterricht an den Schulen der Himalajaregion kämpft.

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Rekord: Nepalesischer Sherpa bestieg Everest 22 Mal

16. Mai 2018

Kathmandu – 22 Mal hat der Nepalese Kami Rita den Gipfel des Mount Everest erklommen. Damit stellte der 47-Jährige am Mittwoch einen neuen Rekord auf, wie ein Sprecher des nepalesischen Tourismusministeriums bekannt gab.

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Dalai Lama kommt nach Darmstadt

02. Mai 2018

Jetzt ist es offiziell: Der Dalai Lama, das geistliche Oberhaupt der Tibeter, wird am 19. September erstmals nach Darmstadt kommen. Bei einem internationalen Kongress mit Lech Walesa und Rebecca Johnson sowie Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Grüne) wird der 82-Jährige über Wege der gewaltfreien Konfliktlösung sprechen.

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Extremer Eingriff ins Erdklima: China will es in Tibet mit Silberjodid künstlich regnen lassen

02. Mai 2018

„Skyriver“ nennt sich das Projekt, das eine 1,6 Millionen Quadratkilometer große Fläche in Tibet mit künstlich erzeugtem Regenwasser versorgen will, berichtet die South China Morning Post in einem Artikel vom 26. März.

Das Projekt zielt darauf ab, China eine bessere Wasserversorgung zu ermöglichen. Würde alles funktionieren wie berechnet, könnte das Projekt für 10 Milliarden Kubikmeter Niederschlag im Jahr sorgen. Dies entspräche sieben Prozent des gesamten Wasserverbrauchs Chinas.

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"Pawo": Deutscher Trailer zum preisgekrönten Abenteuer-Drama aus Tibet

19. April 2018

„Pawo“ ist eine deutsche-tibetanische Koproduktion und wurde von Regie-Debütant Marvin Litwak inszeniert, der zudem auch das Drehbuch verfasste. In der Hauptrolle ist Shavo Dorjee zu sehen.

Am 19. April 2018 startet „Pawo“ in den deutschen Kinos.

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Meisterwerke des Buddhismus: Der Dalai Lama und das Buch für 10.000 Euro

17. April 2018

Auf dem Höhepunkt ihrer Reise lag die weiße Pergamentseite, die an einem Donnerstagabend in einem Raum nahe dem Bahnhof Hamburg Dammtor ausgestellt ist, auf einem Holztisch im Haus des Dalai Lama im indischen Dharamsala.

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Projekt in Tibet: China plant Erzeugung von Regen über dreimal so großer Fläche wie Spanien

12. April 2018

Über tibetischen Berghängen sollen Regenwolken produziert werden, um die Wasserversorgung sicherzustellen. Laut dem Plan, der in diesem Monat angekündigt wurde, beabsichtigen die chinesischen Behörden, Regen- und Schneefall auf über 1,6 Millionen Quadratkilometern zu erzeugen, einer Fläche, die etwa dreimal so groß ist wie Spanien.

Medienberichten zufolge wird Peking neue, von der staatlichen China Aerospace Science and Technology Corporation entwickelte, militärische, wetterverändernde Technologien einsetzen. Das Land plant den Bau Zehntausender Verbrennungskammern an tibetischen Berghängen. Die Kammern sollen einen festen Brennstoff verbrennen, was dazu führen soll, dass sich eine Art Silberjodid-Spray in Richtung Himmel bewegt.

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