Zum Inhalt springen

Aktuelle Nachrichten zum Thema Tibet und Tibeter im Exil

Tibeterin gelingt die Flucht in die Demokratie und einen Beruf in Weinfelden

09. Juli 2019

Der Brief mit der langersehnten Nachricht ist angekommen: Tsering Per Chöden hat die Lehrabschlussprüfungen bestanden. Damit hat sie ihre zweijährige Attestlehre im Biosfair, einem Fachgeschäft für fairen Handel, abgeschlossen. Ein neuer Lebensabschnitt öffnet sich für sie. Einer, in dem sie sagen kann, was sie denkt. Das wäre in ihrer Heimat nicht möglich gewesen: Tsering ist aus Tibet geflüchtet, denn sie hat sich politisch engagiert.

zur Seite

Wie eine Polizei-App Touristen in China ausspäht

09. Juli 2019

Die chinesische Regierung forscht ausländische Touristen mit einer Überwachungsapp aus, die bei der Einreise auf dem Handy installiert wird. Die App greift auf etliche Informationen auf dem Smartphone zu, darunter auf Kontakte, Kalender, SMS, Standort oder Anruflisten und überträgt diese an einen Computer der Grenzpolizei.

zur Seite

«Ich akzeptiere prinzipiell keine Niederlage» – das atemberaubend abenteuerliche Leben der Alexandra David-Néel

02. Juli 2019

Das Leben von Alexandra David-Néel «abenteuerlich» zu nennen, kommt einer Untertreibung gleich. Der Titel ihrer deutschen Autobiografie «Mein Weg durch Himmel und Höllen» kommt der Sache näher. Das ist keineswegs zu viel gesagt. Ein Vierteljahrhundert war sie, meistens zu Fuss, durch die Wüsten und Steppen, in den Gebirgen Zentralasiens und Chinas unterwegs. Auf fast 101 Lebensjahre «bei durchaus klarem Verstand» hat sie es gebracht.

zur Seite

Wissenschaftler nehmen die energiereichsten Photonen auf, die jemals aus dem Krebsnebel gekommen sind

02. Juli 2019

Die Physiker haben das energiereichste Licht entdeckt, das jemals aufgezeichnet wurde, und zwar aus dem Krebsnebel, den Überresten einer Supernova, rund 6500 Lichtjahre von der Erde entfernt.

Forscher in Tibet verwendeten riesige Detektoren, um die Partikelschauer, die durch diese Gammastrahlen erzeugt wurden, als sie auf Partikel in der Erdatmosphäre trafen, ausfindig zu machen.

Mit Energien von 100–450 Billionen Elektronenvolt sind die Photonen rund 69-mal energiereicher als die Teilchen mit der höchsten Leistung im Large Hadron Collider.

zur Seite

Forum zur Entwicklung Tibets 2019 eröffnet

18. Juni 2019

Das eintägige Forum, das vom Presseamt des Staatsrates und der Volksregierung des Autonomen Gebiets Tibet veranstaltet wird, versammelte fast 160 Gelehrte und Beamte aus 37 Ländern und Regionen.

Die Teilnehmer konzentrierten sich auf die Seidenstraßeninitiative sowie die Öffnung und Entwicklung Tibets, und diskutierten Themen wie die Rolle Tibets beim Aufbau der Seidenstraßeninitiative, die Öffnung Tibets sowie das Erbe und die Entwicklung der tibetischen Kultur. „Das Forum soll die Weisheit von Experten und Gelehrten aus der ganzen Welt bündeln, um gemeinsam die stetigen Fortschritte bei der Zusammenarbeit der Seidenstraßeninitiative voranzutreiben und die bessere Integration Tibets in den Aufbau der Seidenstraßeninitiative für dessen Entwicklung, Fortschritt und Modernisierung zu fördern“, sagte Ding Yexian, ein hochrangiger Parteibeamter in Tibet, bei der Eröffnungszeremonie.

zur Seite

Tibet Airlines schafft Wunder in „Flugverbotszone"

18. Juni 2019

Das Autonome Gebiet Tibet liegt auf dem Qinghai-Tibet-Plateau im Südwesten Chinas. Aufgrund der schneebedeckten Berge, der Gletscher, häufigem Hagel, starkem Wind, schweren Gewittern und turbulenter Windströmungen wurde die Region einst als Flugverbotszone betrachtet. Das Himmelstor nach Tibet wurde jedoch im Mai 1956 mit dem erfolgreichen Testflug einer Transportmaschine der chinesischen Luftwaffe eröffnet.

zur Seite

Mönche streuen ein Mandala aus Sand

18. Juni 2019

Nach Farben sortierter Sand, Stäbchen und Röhrchen aus Holz und viel Geduld, Konzentration und Zeit: So entsteht ein mit Sand gestreutes Mandala. In der Mandala-Ausstellung im Historischen und Völkerkundemuseum in St.Gallen werden tibetische Mönche aus dem klösterlichen Tibet-Institut in Rikon bei Winterthur ein solches kunstvolles, symmetrisches Bild streuen. Am Samstag und Sonntag sowie am kommenden Dienstag bis Freitag.

zur Seite

Denisova-Menschen waren erste Menschenform im Hochland von Tibet

07. Mai 2019

Während die sogenannten Denisova-Menschen bislang nur durch einige wenige Fossilfragmente aus der namensgebenden Denisova-Höhle in Sibirien bekannt waren, haben Anthropologen nun einen rund 160.000 Jahre alten frühmenschlichen Kiefer aus Xiahe in China analysiert, dessen Besitzer einer Population angehörte, die eng mit den Denisovanern aus Sibirien verwandt war und während des Mittleren Pleistozäns im Hochland von Tibet gelebt und sich schon lange vor der Ankunft des homo sapiens in dieser Region an die höhenbedingt sauerstoffarme Umgebung angepasst hatte.

zur Seite

Tibet, Taiwan, Tiananmen: Bei diesen Themen reagiert China sofort verärgert

30. April 2019

Bis heute darf über die blutige Niederschlagung der Proteste auf dem Platz des Himmlischen Friedens (chin.: Tiananmen) am 4. Juni 1989 in China kaum gesprochen werden. Berichte über die Zahl der Toten gehen stark auseinander: Peking selbst spricht von „mehr als 200“, das Rote Kreuz nennt bis zu 7000 Opfer. Der damalige britische Botschafter in Peking berichtete London von bis zu 10 000 Menschen, die Chinas Militär bei der Räumung des Platzes ermordete. Vor einem Jahr, anlässlich des 29. Jahrestags des Massakers, forderte der US-Außenminister Mike Pompeo China dazu auf, endlich die offiziellen Zahlen zu veröffentlichen. Peking reagierte brüskiert, sagte, es sei alles zu dieser „politischen Störung“ gesagt worden.

zur Seite

Schwergewicht: Das Buch "Murals of Tibet"

23. April 2019

Am 23. April ist der Welttag des Buches. Der Tag wurde von der UNESCO eingerichtet, seit 1995 werden an ihm Aktionen rund ums Lesen und für die Rechte von Autoren durchgeführt.

Ein besonderes Exemplar ist auf dem Bild oben zu sehen. Der Dalai Lama, religiöses Oberhaupt der Tibeter, steht hinter dem Buch "Murals of Tibet". Der Bildband zu Wandmalereien in Tibet war 2018 das Schwergewicht im deutschen Buchmarkt. 23 Kilogramm brachte das Werk auf die Waage. Mit dem Buchständer aus Holz, der wegen des Großformats dazugehört, bringt es der Tibet-Band sogar auf 60 Kilogramm.

zur Seite